Meine Lieblingsrezepte im Frühling

Ihr Lieben, es war schon wieder sehr ruhig hier. Ich freue mich, wenn ihr mich trotzdem noch abonniert habt oder ab und an mal reinschaut. Vielleicht packt es mich ja auch bald wieder mehr. Momentan überlege ich mein Blog Layout zu verändern. Ich brauche frischen Wind.

In letzter Zeit gab es einige technische Ausfälle. Erst war mein Hosting-Anbieter xlhost insolvent. Auf dessen Server lagen meine gesamten Inhalte. Ich habe also ein WordPress Backup und ein Backup meiner Datenbank gemacht und bin umgezogen. Jetzt bin ich mit meiner Domain bei den Serverprofis, die ich sehr empfehlen kann. Kaum war ich umgezogen musste ich feststellen, dass meine Bilder weg sind. Ich hatte meine Bilder über “öffentliche Links” von Dropbox hier auf dem Blog eingefügt. Das wurde bloß kurzerhand abgeschafft und alle meine Bilder funktionierten nicht mehr. Danke, Dropbox. Ich werde die Bilder nach und nach manuell ersetzen. Es sind wirklich wunderbare Inhalte über die Jahre hier zusammengekommen, die ich nicht verloren gehen lassen will.

Und jetzt zu etwas erfreulichem. Heute zeige ich euch ein paar Frühlingsbilder und -ideen für die Küche.Fruehling_2017_Johanna

Mein Minifrost ist schon 13 Monate alt. Kaum zu glauben. Um Freunde und Familie auf dem neusten Stand zu halten habe ich etwas für mich entdeckt: Kennt ihr schon “Status” – die neue Funktion von WhatsApp? Das ist im Grunde sehr ähnlich wie Instagram Stories, nur dass eben ausschließlich ein sehr kleiner ausgewählter Kreis die Bilder und Videos sehen kann. Das finde ich großartig und ich mache oft richtige kleine Geschichten für meine Liebsten.

Fruehling_2017_Quinoa_Salat_Rucola

In letzter Zeit habe ich viel gekocht. Dieses Salat-Rezept muss ich euch unbedingt weitergeben. Es ist der absolute Knüller. Ich habe es aus meinem momentanem Lieblingskochbuch Gesund kochen ist Liebe. Ihr könnt eine Version mit halbierten Mengenangaben auf Carrots for Claire nachlesen: Quinoa-Antipasti Salat. Enthalten sind Quinoa, Rucola, Aubergine, Zucchini, Ziegenkäse und weitere leckere Zutaten. Probiert es aus, es ist himmlisch.Fruehling_2017_DachauDachau bei schönstem Wetter.

Fruehling_2017_Schokopralines_aus_DattelnUnd noch etwas kulinarisches. Ich habe für meine Tochter etwas sehr, sehr leckeres und gesundes im Kühlschrank bzw. Gefrierfach. Aus dem oben genannten Buch ist auch dieser Schoko Fudge, bestehend aus Buchweizen, Nüssen, Datteln, Kokosöl und rohem Kakaopulver. Absolute Empfehlung!! Leider gibt es das Rezept nicht online einzusehen, aber ich habe zwei ähnliche Rezepte gefunden, die bestimmt auch richtig gut sind: Cremiges Bananen-Schokoladen Konfekt und attel-Schokoladen Pralinés.

 

Über das Leben mit einem kleinen Kind

Ich mache momentan jeden Tag Spaziergänge mit unserer kleine Madame und genieße das Herbstwetter. Dabei ist mir klar geworden wie dankbar ich bin, dass ich mir ein ganzes Jahr für mein Baby nehmen kann. Bei allem was immer gemeckert wird – ein Jahr Elternzeit und Elterngeld zu haben ist eine tolle Sache. Ich genieße die Zeit in vollen Zügen und möchte heute ein paar Zeilen dazu schreiben wie ich das so empfinde. Als Mama.

Clara_Frost_mit_Baby

Hui, diesen Text habe ich jetzt zwei Mal angefangen. Es ist gar nicht so einfach über das Mamasein zu schreiben. Ich möchte nämlich weder, dass alles ausschließlich wie Friede-Freude-Eierkuchen herüberkommt. Das ist es nicht. Aber ich möchte auch nicht, dass es allzu angestrengt klingt. Wie alles im Leben hat das Mamasein seine Höhen und Tiefen. Das Leben mit unserem Babyfrost ist ein großes Geschenk. Und witziges Abenteuer. Und riesiges Glück. Und natürlich manchmal auch eine Herausforderung. Ich berichte heute darüber, wie ich damit umgehe und hoffe andere Mamas damit zu inspirieren.

Das Leben mit einem Baby oder Kleinkind ist intensiv. Sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung. Ganz großes Glück und ganz große Erschöpfung liegen manchmal nah beieinander. Dabei kann ich mit meinem Kind die allerschönste Zeit haben. Oder die aller-anstrengendste. Ich habe mittlerweile festgestellt: Das entscheide ich selbst. Indem ich lerne, manche Dinge gelassener zu sehen. Daran musste ich mich zunächst oft selbst erinnern, aber mittlerweile funktioniert es immer besser.

Wir haben alle unsere To-Dos. Ich habe immer gerne geplant: Listen abgehakt, alles schön zack-zack. Dabei war ich relativ ungeduldig. Wenn Dinge zu viel Zeit brauchten, hat mich das manchmal nervös gemacht. Kennt ihr noch die StudiVZ Gruppe “Ich hasse Langsam-Latscher und Im-Weg-Rumsteher”? Daran musste ich gerade denken, das drückt nämlich das Lebensgefühl ganz gut aus. Oh Mann… eine StudiVZ Gruppe! ;-) Ich bin alt. Jedenfalls finde ich das nach wie vor sehr befriedigend: Was schaffen und dabei schnell sein.

Ich plane immer noch gerne, aber unter anderen Voraussetzungen. Und die sind genau so schön und befriedigend wie die vorher. Nur eben anders. Ein Kind hat einen eigenen Rythmus. Wenn das Baby getragen werden möchte, dann will es jetzt auf den Arm. Punkt. Wenn es am Bein klebt und scheinbar alles verhindert was ich gerade machen wollte, dann ist das so. Punkt. Eine Mami hat zwei Möglichkeiten damit umzugehen. Erstens, in Stress verfallen, weil ich nicht das geschafft bekomme was ich schaffen möchte. Oder zweitens, sich auf das Kind einlassen und den Moment so genießen wie er ist. Es ist eine bewusste Entscheidung die allerschönste Zeit mit dem Baby zu haben.

Ein Baby macht das Leben nicht plötzlich wunderschön wenn ich das vorher nicht schon so empfunden habe. Auch macht ein Baby das Leben nicht plötzlich total anstrengend und fremdbestimmt, wenn ich nicht vorher schon solche Gedanken hatte. Ein Baby ist einfach da und lebt völlig im Moment. Das ist wunderschön, aber auch intensiv. Da bin ich auch mal erschöpft, das bleibt nicht aus. Meiner Erfahrung nach lässt sich das aber reduzieren, indem ich manchen Dingen weniger Gewicht gebe und manche Gedanken einfach nicht zulasse. Anpassungsfähiger werde an die Situation. Gedanken wie: “Ich wollte doch noch dies und jenes machen und jetzt klappt das nicht, weil das Baby schlecht drauf ist.” Oder: “Bei meiner Nachbarin läuft das so und so, wieso funktioniert das bei uns nicht?” – Direkt aus dem Repertoire streichen, das führt zu nichts. Immer daran denken auf das Schöne und das Jetzt zu fokussieren. Ich lege meinen Fokus darauf, dass das Leben mit einem kleinen Kind witzig, aufregend, herausfordernd, erfüllt, kreativ und voller Liebe ist. Und dann wird es so sein, weil das Kind nämlich genau das alles mitbringt!

Entscheide dich bewusst dafür, die allerschönste Zeit mit deinem Kind zu haben. Dann wird es so sein.

Baby in’s Bett bringen – sechs Tipps

Ich habe mich schon oft gefragt, wie andere Eltern ihr Baby abends ins Bett bringen. Wahrscheinlich auch deshalb, weil unser Babyfrost beim Thema Einschlafen nicht gerade ein Anfängerbaby ist. Warum tut sich mein Baby mit dem Einschlafen schwer? Mittlerweile haben wir acht Monate Erfahrung mit dem Zubettgehen und ich möchte ein wenig berichten.

Man liest ja immer überall, wie wichtig Rituale sind. Natürlich muss so ein kleiner Mensch sich an irgendetwas orientieren. Kleine Rituale entstehen von selbst, da muss man eigentlich gar nichts groß planen oder kreativ werden. Wir cremen zum Beispiel ein, während der Gute-Nacht-Vogel “guten Abend, gut Nacht” trällert. Danach folgt in etwa: Kuscheln, Stillen, Kuscheln, Stillen, Schlafen.

Meistens ist das so. Manchmal nicht. Vorzugsweise dann, wenn die Eltern selbst einen riesen Hunger haben. Dann dauert es drei mal so lange. Logisch. Deshalb Tipp Nummer eins: Esse. Vorher. Viel. Man weiß ja nie.

Baby_Schlaf_Frost

Aber wir waren beim Ritual. Ich finde das wird überbetont. Klar sind wiederkehrende Anker wichtig fürs Baby, aber jeder Tag ist einzigartig. Wenn da mal etwas anders läuft, who cares. Minifrost ist manchmal plötzlich zu müde für ihr Ritual. Manchmal länger wach als sonst. Und manchmal läuft’s super und sie schläft ratzfatz. Deshalb Tipp Nummer zwei: Immer schön locker bleiben was das Abendritual betrifft und gegebenenfalls umdisponieren.

Befragt man andere Eltern zu dem Thema, staune ich manchmal Bauklötze und habe ein großes Fragezeichen vor der Stirn. Wie machen die das nur? Eine Freundin legt ihr Baby ins Bett und sitzt fünf Minuten daneben. Dann schläft es. In seinem Bett. In seinem Zimmer. Daraus leite ich Folgendes ab. Tipp Nummer drei: Keine anderen Leute fragen. Ist nämlich schnurz-piep-egal wie das bei denen klappt. Da kann man sich sowieso nichts abgucken, weil jede Eltern-Baby Konstellation einzigartig ist.

Ist das kleine Menschlein erst einmal eingeschlafen, beginnt der entspannte Teil des Abends. Alles, was man tagsüber nicht geschafft hat, wird in die folgenden zwei Stunden gequetscht. In Rekordzeit Haushalt, Papierkram, Blog, Sport erledigen. Kann man machen. Muss man aber nicht. Ich setze jetzt noch stärker Prioritäten als vorher. Manchmal ist die Priorität Netflix vor Haushalt. Und das ist gut so. Alles geht nicht, auch wenn es online manchmal so aussieht, als ob bei Bloggerin XY doch alles gleichzeitig geht. Sich davon so gut es geht freimachen ist Tipp Nummer vier.

Wacht das Baby zwischendurch auf, muss es schnellstmöglich zum weiterschlafen bewegt werden. Meine Hebamme hat mich gewarnt: “Bloß kein Einschlafstillen! Das arme Kind lernt doch nie alleine einzuschlafen!” Es ist aber so, dass ich das erstens nicht glaube und zweitens dieser Tipp für uns völlig impraktikabel ist. Schlaf hat Priorität. Das trägt zur allgemeinen Laune am nächsten Tag wesentlich bei. Mein Tipp Nummer fünf: Höre auf dein Bauchgefühl (und Schlafbedürfnis) und finde euren eigenen Weg. Man muss nicht jeden guten Rat befolgen.

In dem Moment wo man denkt “Jetzt läuft es super! Wir haben endlich einen Rhythmus!” Kann man davon ausgehen, dass sich alles einmal ins Gegenteil umkehrt. So in dieser Woche hier für euch getestet. Ein Entwicklungsschub plus Zähne haben uns alle um den Schlaf gebracht. Kennt ihr das wenn man total übermüdet googelt: “Hilfe, mein Baby kann nachts nicht mehr schlafen” und befreundete Mütter theatralisch um Rat fragt. Dabei weiß man eigentlich vorher schon, dass nichts helfen wird außer Geduld. Aber man kann’s ja mal versuchen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Tipp Nummer sechs ist eine Aufmunterung: anderen Eltern geht es auch so. :-)

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Das war also mein erster Blogpost zum Thema Baby – hat Spaß gemacht. :-) Das wird es jetzt ab und zu mal geben. Natürlich neben meinen klassischen Themen wie Rezepte, DIY und Wohnen. Ich verfolge etwas alternative Blogs wie “geborgen wachsen” mit Interesse und versuche die Dinge nicht zu verbissen zu sehen. Ich weiß, dass Babyfragen oft sehr hart diskutiert werden. Mit dem Unterton: “Nur so, wie ich es mit meinen Kindern mache, ist es richtig.” Da möchte ich mich ausdrücklich von distanzieren. Ich denke, dass für jede Familie ein anderer Weg richtig ist und das ist gut so. Das hier ist unser Weg. 

Ich freue mich über Austausch mit Mama-Bloggern. Schönes Wochenende! PS: Das mit dem Lettering abfotografieren übe ich noch. Es hat leider Qualität eingebußt. Wobei das etwas wackelige auch ich bin. Die dünnen Aufstriche sind so schwierig. :-) Ich trainiere gerade fleißig mit den Hand- und Brush-Lettering Guides von Frau Hölle Studio. Mehr dazu demnächst.