Food // Ofenkürbis mit Zimt und Feta

Hier gab es heute eine herbstliche Leckerei: Gebackene Kürbisspalten. Und zwar mit einem super leckeren Dressing (Zimt!) und Topping (Feta!). Das Rezept habe ich mir vor zwei Jahren vom Blog der lieben Kuechenchaotin abgeschrieben und seitdem schon mehrfach gegessen. Da jetzt Kürbissaison ist, lege ich euch an’s Herz es mal auszuprobieren. Man braucht gar nicht viel dafür und es geht schnell. 

Ofenkuerbis_Frost_1

Hagebuttenzweig_Frost

Ganz Mamablogger-Mäßig auch noch ein Tipp: einen Teil des Kürbis könnt ihr pürieren und/oder als Kürbisspalten nur mit Öl bepinselt ohne Dressing backen. So habe ich es gemacht. Wir machen nämlich eine Mischung aus Brei und BLW

Kurzer Exkurs für noch-nicht-Mamas: BLW = Baby Led Weaning: Das Baby darf mundgerechtes, weiches essen selbst mit den Händen essen. Für Babyfrost ist das eine große Freude. Kürbisspalten (in dem Fall ohne Schale) eignen sich dafür gut.

Ich habe mich gestern Abend hingesetzt und das Rezept gelettert. Was sagt ihr dazu? Ich schreibe unten zusätzlich noch den Text auf.

Lettering_Rezept_Ofenkuerbis_Frost

Zutaten

  • 1 mittlerer Hokkaido-Kürbis (max. 1kg)
  • 100g Feta
  • 4 Zweige Thymian (die habe ich auch schon einmal weggelassen, war auch gut!)
  • 5 EL Öl
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Salz und Pfeffer (fehlen auf dem Lettering-Bild :’-o)

Zubereitung

Ofen bei 180 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen.
Den Kürbis in Würfel oder Spalten schneiden. Die Thymian-Blätter abzupfen. Den Feta zerbröseln. Das Dressing anrühren.
Die Kürbisstücke auf ein Backblech mit Backpapier verteilen. Das Dressing darüber pinseln. Den Thymian darüber streuen.
30 Minuten in den Ofen. Dann rausnehmen, Feta darauf verteilen und noch mal 7 Min. in den Ofen.

Ofenkuerbis_Frost

Das Rezept ist wie gesagt vom großartigen Food-Blog Kuechenchaotin. Ich finde es prima geeignet um ein schnelles, gesundes Mittagessen zu haben trotz/mit Baby.
Genießt den Herbst!

Physalis_Frost

Baby in’s Bett bringen – sechs Tipps

Ich habe mich schon oft gefragt, wie andere Eltern ihr Baby abends ins Bett bringen. Wahrscheinlich auch deshalb, weil unser Babyfrost beim Thema Einschlafen nicht gerade ein Anfängerbaby ist. Warum tut sich mein Baby mit dem Einschlafen schwer? Mittlerweile haben wir acht Monate Erfahrung mit dem Zubettgehen und ich möchte ein wenig berichten.

Man liest ja immer überall, wie wichtig Rituale sind. Natürlich muss so ein kleiner Mensch sich an irgendetwas orientieren. Kleine Rituale entstehen von selbst, da muss man eigentlich gar nichts groß planen oder kreativ werden. Wir cremen zum Beispiel ein, während der Gute-Nacht-Vogel “guten Abend, gut Nacht” trällert. Danach folgt in etwa: Kuscheln, Stillen, Kuscheln, Stillen, Schlafen.

Meistens ist das so. Manchmal nicht. Vorzugsweise dann, wenn die Eltern selbst einen riesen Hunger haben. Dann dauert es drei mal so lange. Logisch. Deshalb Tipp Nummer eins: Esse. Vorher. Viel. Man weiß ja nie.

Baby_Schlaf_Frost

Aber wir waren beim Ritual. Ich finde das wird überbetont. Klar sind wiederkehrende Anker wichtig fürs Baby, aber jeder Tag ist einzigartig. Wenn da mal etwas anders läuft, who cares. Minifrost ist manchmal plötzlich zu müde für ihr Ritual. Manchmal länger wach als sonst. Und manchmal läuft’s super und sie schläft ratzfatz. Deshalb Tipp Nummer zwei: Immer schön locker bleiben was das Abendritual betrifft und gegebenenfalls umdisponieren.

Befragt man andere Eltern zu dem Thema, staune ich manchmal Bauklötze und habe ein großes Fragezeichen vor der Stirn. Wie machen die das nur? Eine Freundin legt ihr Baby ins Bett und sitzt fünf Minuten daneben. Dann schläft es. In seinem Bett. In seinem Zimmer. Daraus leite ich Folgendes ab. Tipp Nummer drei: Keine anderen Leute fragen. Ist nämlich schnurz-piep-egal wie das bei denen klappt. Da kann man sich sowieso nichts abgucken, weil jede Eltern-Baby Konstellation einzigartig ist.

Ist das kleine Menschlein erst einmal eingeschlafen, beginnt der entspannte Teil des Abends. Alles, was man tagsüber nicht geschafft hat, wird in die folgenden zwei Stunden gequetscht. In Rekordzeit Haushalt, Papierkram, Blog, Sport erledigen. Kann man machen. Muss man aber nicht. Ich setze jetzt noch stärker Prioritäten als vorher. Manchmal ist die Priorität Netflix vor Haushalt. Und das ist gut so. Alles geht nicht, auch wenn es online manchmal so aussieht, als ob bei Bloggerin XY doch alles gleichzeitig geht. Sich davon so gut es geht freimachen ist Tipp Nummer vier.

Wacht das Baby zwischendurch auf, muss es schnellstmöglich zum weiterschlafen bewegt werden. Meine Hebamme hat mich gewarnt: “Bloß kein Einschlafstillen! Das arme Kind lernt doch nie alleine einzuschlafen!” Es ist aber so, dass ich das erstens nicht glaube und zweitens dieser Tipp für uns völlig impraktikabel ist. Schlaf hat Priorität. Das trägt zur allgemeinen Laune am nächsten Tag wesentlich bei. Mein Tipp Nummer fünf: Höre auf dein Bauchgefühl (und Schlafbedürfnis) und finde euren eigenen Weg. Man muss nicht jeden guten Rat befolgen.

In dem Moment wo man denkt “Jetzt läuft es super! Wir haben endlich einen Rhythmus!” Kann man davon ausgehen, dass sich alles einmal ins Gegenteil umkehrt. So in dieser Woche hier für euch getestet. Ein Entwicklungsschub plus Zähne haben uns alle um den Schlaf gebracht. Kennt ihr das wenn man total übermüdet googelt: “Hilfe, mein Baby kann nachts nicht mehr schlafen” und befreundete Mütter theatralisch um Rat fragt. Dabei weiß man eigentlich vorher schon, dass nichts helfen wird außer Geduld. Aber man kann’s ja mal versuchen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Tipp Nummer sechs ist eine Aufmunterung: anderen Eltern geht es auch so. :-)

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Das war also mein erster Blogpost zum Thema Baby – hat Spaß gemacht. :-) Das wird es jetzt ab und zu mal geben. Natürlich neben meinen klassischen Themen wie Rezepte, DIY und Wohnen. Ich verfolge etwas alternative Blogs wie “geborgen wachsen” mit Interesse und versuche die Dinge nicht zu verbissen zu sehen. Ich weiß, dass Babyfragen oft sehr hart diskutiert werden. Mit dem Unterton: “Nur so, wie ich es mit meinen Kindern mache, ist es richtig.” Da möchte ich mich ausdrücklich von distanzieren. Ich denke, dass für jede Familie ein anderer Weg richtig ist und das ist gut so. Das hier ist unser Weg. 

Ich freue mich über Austausch mit Mama-Bloggern. Schönes Wochenende! PS: Das mit dem Lettering abfotografieren übe ich noch. Es hat leider Qualität eingebußt. Wobei das etwas wackelige auch ich bin. Die dünnen Aufstriche sind so schwierig. :-) Ich trainiere gerade fleißig mit den Hand- und Brush-Lettering Guides von Frau Hölle Studio. Mehr dazu demnächst.