Darf ich vorstellen // Sleepy Clouds

Mein ehemaliger Kommilitone Robér Rollin zeichnet gerne und hat unter dem Label Sleepy Clouds drei niedliche Kinderbücher für das iPad herausgebracht. Das erste Buch ist auch bereits als Taschenbuch erschienen. Ich finde es toll, was er neben dem Studium auf die Beine gestellt hat und möchte euch einen kleinen Einblick in die Welt seiner wunderschön gezeichneten Tiere und Figuren ermöglichen.

Rober Rollin Sleepy Clouds

Die beiden Bücher “Lustige Tiere Zeichnen Lernen” und “Lustige Tiere Zeichnen Lernen 2” bieten Schritt für Schritt Anleitungen, um Gorillas, Löwen, Nilpferde, Fische, Tiger, Schlangen, Vögel, Nashörner, Elefanten, Giraffen und vieles mehr mit Kindern zu zeichnen. Aus einfachen runden Formen entsteht Stück für Stück ein Tier.

Ein weiteres Buch heißt “ABC Buch der Tiere” und beinhaltet 26 Zeichnungen – jeder Buchstabe des Alphabets steht für ein Tier. Dazu gibt es immer eine passende Kurzgeschichte oder ein Gedicht. Ich finde das sehr schön vor dem Schlafengehen.

Sleepy Clouds ABC Buch der Tiere

Drei Fragen an Robér

1. Was macht dir am Entstehungsprozess einer Zeichnung am meisten Spaß?
Was mir am meisten Spaß macht, ist das entdecken der Figur. Meine Arbeit an einer Illustration beginnt immer mit einer Vielzahl an Entwürfen und Verwerfungen. Wenn ich zum Beispiel ein Tier zeichne, male ich vorher mindestens fünf A4 Blätter voll mit verschiedenen Posen, Gesichtsaudrücken und Formen. Irgendwann entsteht dann ein Entwurf, der etwas Besonderes hat und sich lohnt weiterzuentwickeln. Also male ich dann nochmal drei Blätter voll bis das finale Design steht. Dieser Prozess ist für mich am Schönsten, da selbst ich am Anfang keine Ahnung habe wie meine Figur später aussehen wird. Ähnlich verfahre ich auch bei den Hintergründen. Die finale Reinzeichnung nimmt immer nur einen Bruchteil der eigentlichen Arbeit ein.

Sleepy Clouds Pinguin

2. Hast du eine Lieblingsfigur?
Als Lieblingsfigur könnte man den Affen nehmen (siehe oben). Er ist auch mein Profilbild bei den verschiedenen Netzwerken wie auf der Facebook Seite von Sleepy Clouds, meinem Twitter Account oder bei Dribbble. Wann immer man den Affen also entdeckt, weiß man, dass ich dahinter stecke.

3. Was hast du für die Zukunft von Sleepy Clouds geplant?
Ich werde über Sleepy Clouds zukünftig Geschichten und Märchen als eBooks rausbringen. Das erste Buch von dieser Reihe sollte in 3-4 Wochen erscheinen. Außerdem werde ich die Marke nutzen um zukünftig auch Spiele als Apps zu vertreiben. Meine Piraten werden dabei auch eine ganz besonders wichtige Rolle einnehmen.

Sleepy Clouds

Meine Empfehlung heute am Muttertag richtet sich also hauptsächlich an Mütter (und Väter :-), die gerne mit ihren Kindern lesen und zeichnen. Die Bücher sind auf Deutsch und auf Englisch erschienen. Hier im iTunes Store sind noch mal alle Ausgaben zu sehen und bei Amazon gibt es die gedruckte Ausgabe. Weitere Bilder und Informationen gibt es unter sleepyclouds.com.

“Darf ich vorstellen” Ist die eine neue Serie hier auf dem Blog, mit der ich euch  interessante Personen (z.B. Künstler oder Blogger) vorstellen möchte, die mir begegnen.

Weimar, Lederarmband und iPad App

Ich habe lange nichts von mir hören lassen. Als Student hat man manchmal ziemlich lockere Tage und Wochen, zeitweise ist dann aber wieder absoluter Volldampf gefragt. Die letzten 14 Tage gehörten definitiv zu letzterem. Ohne Pause, ohne Wochenende.

Dafür gibt’s heute ganz viele verschiedene Neuigkeiten, es hat sich einiges angesammelt. Ich starte mit ein paar Winterimpressionen aus Weimar. Wer noch nicht hier war sollte das unbedingt mal machen (und mit mir einen Kaffee trinken).

Ilmpark Weimar

Der Ilmpark. Hier kann man wunderbar spazieren oder joggen gehen und zum Beispiel Goethes Gartenhaus von innen begutachten (was ich bisher nicht getan habe *hüstel*).

Weimar Brunnen

Interessant, was sich für Eisformationen am Brunnen bilden.

Weimar Seifengasse

Die Seifengasse führt von Goethes Wohnhaus zum Ilmpark.
Mit dem Stern fast noch ein bisschen weihnachtlich.

Weimar Ilmpark

Ich hatte heute endlich Zeit etwas zu machen das mich, seit ich es gesehen habe, nicht mehr losgelassen hat. Anette von Lebenslustiger hat nämlich ein ganz tolles Tutorial für ein Lederarmband gepostet. Ein paar Sachen dafür hatte ich hier, den Rest habe ich gestern aus Erfurt mitgebracht. Um beim Thema Schnee zu bleiben…

Lederarmband Anette Lebenslustiger

Ich habe leider kein 2m langes Lederband bekommen in Erfurt und so ist es nur teilweise aus Leder und teilweise aus einem sehr festen Baumwollfaden. Das ging auch, ich hoffe es ist dadurch nicht weniger haltbar. Das Tutorial und weitere wunderschöne Bilder findet ihr hier auf Anettes Blog. Sie bietet auch ein Bastelset für so ein Armband an: Da ist alles drin was man benötigt und man muss es nicht selbst zusammensuchen – finde ich klasse! Bei Dawanda kann man es bestellen.

Zu guter letzt möchte ich euch noch eine iPad App vorstellen. Es geht mal wieder um Fotografie. Die App heißt SoftBox Pro und es gibt sie heute (ich weiß nicht, ob das morgen auch noch so ist) kostenlos im iTunes Store. Mit der App kann man sein iPad zum Ausleuchten vom Fotografien verwenden. Oder sogar als Fotountergrund (für kleine Gegenstände). Es gibt viele verschiedene Farben, Formen und Muster. Ich habe die App noch zu wenig getestet um eine richtige Rezension mit Bewertung zu verfassen. Aber bisher ist sie wirklich empfehlenswert und vor allem kostenlos!

App Soft Box Pro

Hier habe ich zum Beispiel ein weißes Herz auf schwarzem Untergrund etwa 10-20 cm neben mein Gesicht gehalten. Dadurch kann man bei Portraits so einen Effekt im Auge erzielen. Es gibt noch weitere Formen: Sterne, Rauten, Dreiecke…

Ich kann euch leider nicht das gesamte Bild zeigen, ich bin heute ungeschminkt :-P (und ja, ich weiß, meine Wimpern sind so hellblond, dass man sie kaum sieht).

Hier findet ihr SoftBox Pro bei iTunes

Wer sich noch ein bisschen mehr zu der App anschauen möchte (wobei ich das Video mittelmäßig gelungen finde, wer hat schon 5 iPads?!) kann das hier tun:

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende und wünsche euch einen wunderbaren Wochenstart!

 

iPad App #3 iYoga+ HD

Wie jeden Mittwoch stelle ich auch heute eine iPad App vor. Die Vorgehensweise ist folgende: Ich beschreibe, was die App für mich ausmacht & an Mehrwert mit sich bringt, wie sie funktioniert und ich gebe eine Wertung ab.

Heute wird es sportlich: Ich mache seit etwa drei Jahren Yoga. Als ich noch in Aachen wohnte habe ich Power Yoga gemacht. Jetzt in Weimar mache ich “nur noch” normales Yoga, was mir aber genauso gut tut. Das ist übrigens auch der ausschlaggebende Punkt, warum ich diese Sportart so gerne mache. Ich merke, dass es mir – vor allem was den Rücken anbelangt – unheimlich viel bringt. Ich fühle mich besser. Man muss dazu sagen, dass ich auch viel am Schreibtisch sitze.

Soviel zum Yoga, jetzt aber zu der App ;-)
Sie heißt iYoga+ HD und kann gratis aus dem App Store heruntergeladen werden. Die App beinhaltet 58 Yoga Positionen, die je in einem kurzen Video gezeigt werden und acht 30-Minuten Lektionen, die auch als Video bereitgestellt sind. Es gibt zwei Schwierigkeitsstufen. Erweiterungen (mehr Lektionen) müsste man kaufen. Damit habe ich aber keine Erfahrungen.

Die App ist im App Store nicht ganz so gut bewertet. Anscheinend konnte man Videos herunterladen, nach einem Update der App waren diese jedoch plötzlich weg und es wurde Geld dafür verlangt. Also bei mir ist das so: Ich sehe die Videos in der App über Youtube. Ich muss gar nichts herunterladen, ich brauche nur eine Internetverbindung. Wer kein iPad besitzt kann die Videos also im übrigen auch bei Youtube finden. Hier ein Beispiel für eine Yoga Morgen Lektion (Schwierigkeitsstufe 1, einfach):

Ich würde nicht sagen, dass man alleine mit dieser App Yoga lernen kann oder sollte. Ein Kurs bietet eine individuellere Betreuung, die gerade am Anfang wichtig ist, damit man die Übungen richtig ausführt. Für erfahrene Yogis oder zur Kursbegleitung (wie bei mir) ist die App jedoch super. Man muss sich nicht den Stress machen sich selbst ein Übungsprogramm zurechtzulegen, sondern kann einfach zuhören, gucken und mitmachen – ähnlich wie im Kurs.

Enthalten sind: Morgen und Abend Lektion, Bauch Beine Po und Rücken und Becken (jeweils in Schwierigkeitsstufe 1 und 2). Das ist nicht gerade sehr viel aber ganz okay. Immerhin ist es umsonst :-) Hier, auf der Website der Entwickler, gibt es noch mehr Infos zur App.

Meine Wertung für diese App: **** / ***** (vier von fünf Sternen)

iPad App #2 snapseed

Und schon ist wieder Mittwoch und ich stelle euch eine weitere wunderbare iPad App vor. Wie beim letzten Mal beschreibe ich was die App für mich ausmacht & an Mehrwert mit sich bringt, wie sie funktioniert und ich gebe eine Wertung ab.

Heute handelt es sich um meine allerliebste Fotobearbeitungs-App, die aus jedem langweiligen iPad-Bild etwas besonderes machen kann! Sie heißt snapseed, kostet 3,99€ und bietet im Vergleich zu anderen Apps aus der Kategorie sehr, sehr viele Möglichkeiten. Zudem ist sie einfach zu bedienen und die Ergebnisse sind Klasse.

Ich schätze ganz besonders an der App, dass die Bearbeitung eines Bildes mit den iPad-typischen Wisch- und Zoom-Fingerbewegungen vorgenommen werden kann. Wenn man sich da einmal dran gewöhnt hat ist das super einfach, schnell und komfortabel. Damit ihr versteht was ich meine schaut euch am besten dieses Video an:

Ein Effekt hat es mir besonders angetan: Tilt-Shift. Mit diesem Effekt kann man Unschärfen erzeugen. Dadurch bekommt man bei manchen Bildern, die ja eigentlich “nur” mit dem iPad fotografiert wurden und keinerlei Tiefenschärfe haben folgendes hin:

Die App gibt es auch für das iPhone (wobei ich nicht weiß, ob die Bedienung dann auch noch so einfach ist – der Bildschirm ist ja kleiner). Auf der snapseed Website gibt es noch mehr Videos, Tutorials und Beispielbilder. Bei kostenpflichtigen Apps möchte man sich ja erst mal vergewissern ob die App wirklich was taugt und den eigenen Ansprüchen entspricht. Meinen persönlichen Ansprüchen enspricht sie absolut und ich vergebe alle Sterne die ich habe :-)
Meine Wertung für diese App: ***** / ***** (fünf von fünf Sternen)

iPad App #1 Jamie Oliver Recipes

In dieser kleinen wöchentlichen Kolumne möchte ich euch meine Lieblings-iPad-Apps vorstellen. Dabei beschreibe ich immer was die App für mich ausmacht und an Mehrwert mit sich bringt, wie sie funktioniert und ich gebe eine Wertung ab.

Eine von mir gerne und viel genutzte App ist Jamie Oliver Recipes.
Jamie Oliver, den (verrückten) Fernsehkoch aus Großbritannien kennt ihr ja wahrscheinlich. Falls nicht ist das hier seine Website.

Die App beinhaltet, wie man sich fast denken kann, Rezepte. Sowohl ganz normale Rezepte als auch kleine Video-Tutorials. Es gibt ein kostenloses Probierpaket mit zehn Rezepten und drei Videos. Also auch wenn ihr kein Geld ausgeben möchtet lohnt es sich die App runterzuladen, da es immerhin zehn superleckere Jamie-Rezepte für lau gibt. Dazukaufen kann man Rezept-Pakete nach Wunsch (es sind 10-15 Rezepte für 1,59€ in einem Paket enthalten). Ich habe mir z.B. das Paket “20-Minuten-Gerichte für Vegeratier” runtergeladen. Aber es gibt noch so viele andere Themen: Grillen, Backen, Fisch, Frühstück… zu jedem Thema ein Paket! Das Schoko-Kirsch-Plätzchen Rezept ist übrigens aus dem kostenlosen Probierpaket :-)

Was ist an der App besonders schön? Jeder einzelne Arbeitsschritt wird auf einer Seite mit Bild, Erklärung und der an dieser Stelle benötigten Zutaten gezeigt. Das finde ich sehr übersichtlich und verständlich – es beugt Missverständnissen und Fehlern vor. Man kann per Spracherkennung blättern, da man beim Kochen oder Backen ja oft dreckige Hände hat und das iPad nicht unbedingt anfassen möchte. Die App ist ansprechend gestaltet (genau wie Jamies Bücher) und die Handhabung hat man relativ schnell raus. Nachdem man zwei Rezepte gekocht hat wird man sicher. Versprochen :-)

Zur genaueren Funktionsweise und um das Design mal kennenzulernen hier ein Video:

Meine Wertung für diese App: **** / ***** (vier von fünf Sternen)
Warum fehlt ein Stern? Ein paar (klitzekleine) Kleinigkeiten sind noch nicht ganz ausreichend. Zum Beispiel die Einkaufsliste: manchmal hat man noch Sachen im Haus und möchte die Einkaufsliste ein wenig für sich bearbeiten – das geht leider nicht! Zudem würde ich mir mehr Videos wünschen und eine noch größere Rezept-Paket-Auswahl.

Trotzdem: So ein interaktives Kochbuch hat wirklich was und ich kann euch nur empfehlen es mal zu testen!