Blogst 2013 // Blogger-Konferenz mit ❤

Am Wochenende war ich auf der schönsten deutschen Blogger Konferenz des Jahres – der BLOGST. Im Vorfeld gab es eine riesige Nachfrage, die Tickets waren innerhalb von Minuten ausverkauft. Wir haben später alle gescherzt, wie durchgeschwitzt wir beim Ticketkauf vor’m Rechner saßen – was für eine Aufregung! Jedenfalls zählte ich wie man sieht zu den Glücklichen, die ein Ticket ergatterten und fuhr also am Wochenende (16./17. November 2013) nach Essen in’s Unperfekthaus.

Was macht man auf einer Bloggerkonferenz?
Anfang des Jahres war ich ja schon in Berlin bei The Hivehier nachzulesen. Die BLOGST war also meine zweite Konferenz und ich muss zugeben, dass ich diesmal schon ein bisschen cooler war, da ich mittlerweile viele Blogger kennengelernt habe und absolut begeistert bin. Sie sind allesamt so unglaublich nett, kreativ und Social Media affin. Es macht einfach ganz großen Spaß dabei zu sein! :-) Die Vorträge und Workshops waren sehr gemischt: Von SEO (Suchmaschinenoptimierung) über Photoshop, Bloggen in Verbindung mit einem Onlineshop, Facebook und Kooperationen mit Unternehmen war alles dabei. Den Stundenplan könnt ihr hier einsehen, falls Interesse besteht.

Blogst Collage Essen Unperfekthaus KonferenzWir haben im Motel One übernachtet, einer Hotelkette mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis. Die Konferenz fand im Unperfekthaus statt.

Viele Dinge sind mir schon durch meinen beiden Studien irgendwie geläufig, aber trotzdem gibt es immer wieder unglaublich spannende Erkenntnisse aus der Praxis für mich. Dinge, über die man im Studium vielleicht theoretisch redet machen erst richtig Sinn, wenn man sie konkret umgesetzt vor sich sieht. Ich fand auch die Redner allesamt sehr gut und charismatisch. Es hat Spaß gemacht euch zuzuhören!

Ein paar Zitate und Erkenntnisse:

  • “Du musst Hammer und nicht Amboss sein.” (Thea und Toni vom sisterMAG) Dieses Zitat bezieht sich darauf, dass man aktiv werden soll und nicht immer nur wartet, dass andere auf einen zukommen. Z. B. was das Bloggen betrifft.
  • Wenn man “hier” googelt ist das erste Ergebnis der Adobe Reader. Warum? Es liegt an dem Ankertext, der von Google als wichtiges Suchmaschinenkriterium mit einbezogen wird. Auf unheimlich vielen Seiten, die ein PDF bereitstellen, gibt es einen Link zum Adobe Reader der ungefähr so lautet: “Zum Download HIER“. Also: Augen auf bei der Ankertextwahl. (Sophie Lüttich von NetWorkingMom)
  • Storytelling ist nicht nur ein Tool, es ist mehr als Content!” … “Immer wenn irgendjemand »Content« sagt stirbt irgendwo ein Einhorn.” (Christian Riedel) DER Spruch des ersten Tages. Wir haben uns natürlich alle fürchterlich Sorgen um all die Einhörner gemacht… ;-)
  • “Facebook wird irgendwann an shiny happy people sterben!” (Christian Riedel) Fand ich auch nicht schlecht.
  • Heiko Hebig von Facebook sagte: “Macht es dem Algorithmus einfach, die richtigen Menschen zu erreichen!” Klare Begriffe, keine Synomyme! Die Wortwahl bestimmt mit, welcher Post welche Person erreicht (Beispiel: Kommt im Facebook-Post “Hamburg” vor, ist es wahrscheinlich dass Freunde/Follower aus Hamburg diesen Post sehen).

Blogst Collage Konferenz RäderEin besonders nettes Gespräch hatte ich mit Tatjana Hayn vom Sponsorenstand von Räder (linkes Bild). Außerdem ist das neue Sister Magazine online – unbedingt anschauen! Unten rechts: meine Wenigkeit, Nicole von der Kreativfabrik und Jutta von Kreativfieber beim Dancen (von links).

Ein besonders großer Dank gilt noch Ricarda (23qm Stil), Clara (tastesherrif) für die tolle Organisation und das schöne Geburtstagsgeschenk. Außerdem vielen lieben Dank an Dani (Fräulein Weiß) und Stef (Magnoliaelectric) für die Geburtstagskarten! Ich würde jetzt am liebsten alle verlinken mit denen ich gequatscht habe und über die ich mich gefreut habe, aber dann sitze ich morgen noch hier. Deshalb sei nur noch kurz Julia von Junifaden erwähnt, auf deren Bekanntschaft ich mich schon am längsten gefreut habe! :-*

Kritik // Gedanken zu Frauenzeitschriften

Lest ihr gerne Frauenzeitschriften? Auf der Hive Konferenz lag das “Flair fashion & home” Magazin aus und ich habe mir eins mitgenommen. Wie das so ist, wenn es etwas umsonst gibt. :-) Gestern Abend habe ich die Zeitschrift endlich durchgeblättert und auch wenn die “Flair” eingestellt werden soll, muss ich gerade trotzdem noch meinen Senf dazu geben. Ich habe mich nämlich geärgert.

Für alle, die das Magazin nicht kennen: Wie der Name sagt handelt es sich um eine Verbindung aus Mode und Interior-Design. Meine Kritik richtet sich auch nicht ausschließlich an diese Zeitschrift, sondern soll allgemein ein wenig zum Nachdenken beim Zeitschriftenkonsum anregen.

Frauenzeitschriften haben es so an sich, dass sie aus einer Parade an Produkten bestehen. Albert wird das vielleicht nie verstehen, aber ich finde so eine bunte Welt schöner Dinge im gewissen Rahmen okay. Ich erfreue mich an schönen Dingen, sonst würde ich wahrscheinlich auch nicht diesen Blog schreiben. Nervig finde ich dann, wenn viele Produkte komplett aus dem preislichen Rahmen fallen (nicht nur aus dem studentischen): Ein Tiffany & Co. Picknickkorb für 3550€? Welche Zielgruppe wollt ihr erreichen, liebe Flair-Redaktion? (Nachdem sie sich diese Frage gestellt haben, wurde die Zeitschrift wahrscheinlich eingestellt.) Ist hier das Argument, dass es eben eine Inspiration darstellt und man bei Gefallen nach einem günstigeren, ähnlichen Modell Ausschau halten soll? Oder wollt ihr einfach die Faszination der Welt der Schönen und Reichen vermitteln? Na gut, es waren auch günstigere Produkte zu sehen und ich will es mal dabei belassen. Danny von Cozy & Cuddly hat sich in ihrem Artikel Ich wünsche mir ein Stückchen Normalität auch schon mal über exorbitante Preise und untragbare Mode in Zeitschriften geärgert.

Frauenzeitschriften Flair Magazin

All die schönen abgebildeten Produkte werden selbstverständlich vorher ausgewählt: Nach dem Aussehen, der Marke, der schönsten PR-Mitteilung, dem nettesten Kontakt, … Zum Beispiel die CC-Creams auf Seite 152. Ich sehe hier fünf Cremes abgebildet und einen passenden Text, was die aus mir machen sollen – natürlich nur positives! Dazu ein Zitat der “Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung von L’Oreal Paris” (als unabhängige Befragte muss sie es ja wissen). Der Informationsgehalt ist so klein, dass ich eine Lupe brauche um ihn zu finden! Ich selbst habe zeitweise eine bestimmte CC-Creme genutzt, bis ich irgendwann durch Zufall feststellte, was die alles “positives” enthält. Wenn man hinten auf der Packung mal schaut was in so einer Creme enthalten ist und danach recherchiert, dann fragt man sich: Möchte ich mir das wirklich auf die Haut schmieren? Man sollte dabei nicht vergessen, dass es eben nicht nur äußerlich ist, sondern alles in den Körper einzieht! Jeder Bestandteil, der für Otto Normal wie eine Hieroglyphe klingt, in Wirklichkeit aber für ein Silikon oder ähnliches steht! Ich finde es schade, dass so etwas kein bisschen mit einbezogen wird bei solchen Artikeln. Welche Creme ist gut für mich, welche eher nicht? Das würde mich auch interessieren! Eine PR-Mitteilung übernehmen, vielleicht noch mal kurz bei Wikipedia nach einer Definition recherchieren und ein paar Bilder dazu. Fertig. Na ja, die Zeitschrift lebt von dieser Art der “einfachen” Information, aber ich möchte trotzdem darauf aufmerksam machen solche Sachen auch mal zu hinterfragen.

Was mich aber so richtig verärgert hat, weshalb ich hier eigentlich gerade schreibe, ist ein Artikel über “Happy Hour für die Füße” (Seite 18). Da wird auf einer ganzen Seite ein Unternehmen mit einer Schuhmarke angepriesen, das superbequeme High Heels gegen Fußschmerzen herstellt, die sich “wie bequeme Kaminschuhe” anfühlen und “wie eine zweite Haut sitzen”. Daneben ein Bild von 12-Zentimeter Stöckelschuhen. Bitte was? Wer schreibt so etwas ohne nachzudenken?

Ich erwarte nicht übertrieben viel von einer Frauenzeitschrift! Ich möchte mich entspannen, schöne Bilder sehen, nette und nicht zu lange Texte lesen und vielleicht noch inspiriert werden. Ich erwarte nicht Stiftung Warentest. Aber gestern habe ich wirklich gedacht: “Nö. Ich muss mir auch nicht alles auftischen lassen.” Und das wollte ich einfach mal mit euch teilen. Damit ihr euch auch nicht alles auftischen lasst.

Ich bin jedenfalls froh, dass es so wunderbare (digitale) Magazine wie das sisterMAGAZINE gibt, die eine ganz andere, eigene Richtung einschlagen:
“Wen möchten wir ansprechen? Die Menge an ambitionierten, gut ausgebildeten und selbstständigen Frauen, die sich für die digitale Welt begeistern und intelligente Informationen in ansprechenden Design präsentiert haben wollen.”
Ja, davon können sich noch so einige eine große Scheibe abschneiden. :-)

Der Frage-Foto-Freitag #7

Jeden Donnerstag veröffentlicht Steffi vom Blog Ohhh…Mhhh… fünf Fragen auf Facebook, die dann am Freitag von allen die Lust haben anhand von Bildern beantwortet werden. Ich bin auch wieder dabei.

1. Warst du brav?

Ich habe eine Rose gekriegt. Anscheinend schon.

2. Was wünschst du dir vom Weihnachtsmann?

Ich weiß – ich bin ein schwieriger Kandidat für Familie und Freunde. Meine Wünsche sind alle entweder riesig (wer schenkt einem schon eine Canon 60D) oder nicht materieller Art.

3. Was hält dich warm?

Tee, zum Beispiel Ananas-Mango Schwarztee von TeeGschwendner.

4. Ist wahr?

Guten Freundinnen sollte man zwischendurch mal was schönes schenken.
Was ihr hier rechts seht ist ein Massagebutter-Glitzer-Herz (z.B. für die Silvesterparty) von Lush (Shimmy Shimmy).

5. Was war gut?

Ich habe gestern sehnsuchtsvoll auf das neue SisterMAG gewartet. Wir sind mit unseren Berlin Bildern darin abgebildet, schaut doch mal ab S. 282.

Ich bekomme am Wochenende Besuch von einer lieben Freundin. Sie kommt zum ersten Mal nach Weimar, ich freue mich schon sehr! Was habt ihr für Wochenendpläne?

Post aus meiner Küche // Zweiter Streich

Heute zeige ich euch einen weiteren Bestandteil des Päckchens, das ich im Rahmen von Post aus meine Küche versandt habe. Inhalt: selbstgemachtes Glühweingelee. Das Rezept ist aus dem gleichen Buch wie der Blumenstrauß gestern (Fräulein Klein, S. 138).

Für 2-3 Gläschen braucht man:

  • 500 ml Rotwein
  • 250 g Gelierzucker (2:1)
  • 1 Zimtstange
  • 1 Vanilleschote (ausschaben, sowohl Mark aus auch Hülle verwenden)
  • Schale einer Bio-Orange
  • 2 Sternanise
  • 4 Nelken

Alle Zutaten in einen Topf geben und vier Minuten kochen, dabei ständig rühren. Alle Gewürze entfernen (ich habe alles durch ein Sieb gegossen) und in Marmeladengläser füllen. Schmeckt nach Weihnachtsmarkt!

Die Sticker sind aus einem Set, leider weiß ich nicht mehr wie die Marke heißt. Ich werde es in den nächsten Tagen nachtragen und euch einen Link mit Bezugsquelle zur Verfügung stellen.

Noch ein anderes Thema:
Am sechsten Dezember kommt das neue SisterMAG (No 5) heraus. Das SisterMAGAZINE ist ein ganz wundervolles digitales Magazin für Frauen, das ich schon lange verfolge und jedem wärmsten an’s Herz legen kann. Diesmal freue ich mich ganz besonders auf die neueste Ausgabe, weil unsere Berlin-Fotostrecke darin noch einmal zu sehen sein wird. Das schönste Nikolaus-Geschenk!

Der Frage-Foto-Freitag #3

Jeden Donnerstag veröffentlicht Steffi vom Blog Ohhh…Mhhh… fünf Fragen auf Facebook, die dann am Freitag von allen die Lust haben anhand von Bildern “beantwortet” werden.

Die Papier Blätter (ich habe auch noch andere und nicht nur Ginko gemacht) zeige ich euch die Tage mal. Das geht ganz schnell, man braucht nicht mal eine Schablone.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
Clara

Berlin, SisterMAG Shooting und YamYam

Vielleicht habt ihr euch schon gefragt wo mein Foto-Frage-Freitag blieb – dafür war dieses Wochenende die Zeit zu knapp. Am Donnerstagabend haben wir unsere Taschen gepackt und sind nach Berlin gefahren. Einerseits als Städtetrip & Urlaub; andererseits wegen eines Fotoshootings für das kommende SisterMAGAZINE. Am Freitag waren wir den ganzen Tag mit Thea, Ashley und Travis unterwegs. Mit dabei: Viele tolle Locations, viele tolle Kleider und die aller-aller-tollsten Frisuren die ich je hatte. Das Ergebnis gibt es im Reverie Magazin und in der Weihnachtsausgabe des SisterMAGS zu begutachten. Wir freuen uns schon so sehr darauf und können es kaum erwarten!

Wie man sieht… Wir sind viel rumgekommen und hatten eine Menge Spaß :-)

Ansonsten sind wir, wie immer, durch Berlin geschlendert und haben ein bisschen Großstadtfeeling genossen. Dabei habe ich noch einen kleinen Tipp für euch (Nichtberliner): Das koreanische Restaurant YamYam. Da sind wir nämlich zum Mittagessen gelandet und es war superlecker! Meine Empfehlung sehr ihr hier:
Das Restaurant befindet sich in der Alten Schönhauserstraße. Dort (und in der Umgebung) sind auch viele schöne kleine Läden/Boutiquen in denen man wunderbar stöbern kann!

Gute Nacht und bis bald
Clara