Kleiner Reisebericht Prag & Wien

Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck begrüße ich euch heute frisch zurück aus dem Urlaub. Wie versprochen kommt hier ein kleiner Reisebericht. Klein, weil ich mich dazu entschlossen habe den Bericht auf das Wesentliche zu konzentrieren und lediglich Bilder  und ausgewählte Insider-Tipps vorzustellen.

Los geht’s mit Prag. Unsere Unterkunft habe ich in einem Travelguide von Magnoliaelectric entdeckt: Das Mosaic House ist zwar ein Hostel, bietet aber auch Private Räume an. Wir hatten ein klassisches Doppelbettzimmer mit Terrasse im obersten Stockwerk. Die Einrichtung ist neuwertig und modern, hier gibt es Bilder von unserem Zimmer, ich fand es spitze!
Das Mosaic House ist insgesamt ein Hostel das eher junge Leute anspricht. Im Eingangsbereich ist eine Cocktailbar, in der Abends viel los ist und es geht auch etwas lauter zu (mit DJ und allem drum und dran). Die Gäste sind hauptsächlich Studenten und Work-and-Traveller aus der ganzen Welt. Ich persönlich kann das Hostel auf Grund der guten Lage und dem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis absolut weiterempfehlen!

Prag Urlaub 2013 Mosaic House Cafe Louvre

Ansonsten haben wir uns in Prag an unserem National Geographic Reiseführer entlanggehangelt und Stadtteil für Stadtteil alle typischen Touri-Ziele abgeklappert. Zwei Restaurants haben uns ganz besonders gut gefallen und ich möchte sie euch dringend ans Herz legen wenn ihr nach Prag reist. Zum einen das Café Louvre. Eine Freundin hatte es uns empfohlen und wir waren so begeistert, dass wir gleich zwei mal dort waren: Ein mal zum Frühstück und ein mal zum Mittag. Die ‘Café Louvre Hot Chocolate’ ist der Oberknaller für alle Schokoholics wie mich.

Dann haben wir noch einen Tipp von einem netten Kellner bekommen, wo man sehr gut und günstig essen gehen kann. Das Restaurant U Knihovny ist total zentral, aber ein bisschen unscheinbar. Für vier bis fünf Euro kann man dort einen großen Teller tschechische Küche probieren. Wenn die Urlaubskasse nicht ganz so riesig ist und man trotzdem gut essen gehen möchte sollte man hier unbedingt vorbeischauen (In der Veleslavínova 10).

In Wien hatten wir auch großes Glück mit unserer Unterkunft. Auch hier waren wir in einem Hostel, allerdings eher privater Art. Das MojoVie ist ein kleines unglaublich liebevoll eingerichtetes Hostel, in dem wir wieder ein privates Doppelbettzimmer mit eigenem Bad hatten. In der Wohnung waren noch vier andere Reisende, mit denen wir die Küche geteilt haben. Ich war total begeistert von den vielen selbstgemachten Möbeln und Wohnaccessoires! Zudem war die ganze Wohnung super sauber, das Frühstück lecker und das Hostel befindet sich in einem In-Viertel Wiens (Neubau), wo es viele tolle kleine Geschäfte und Restaurants gibt.

Wien Hostel Mojo Vie

In Wien haben wir die Wolken Ausstellung im Leopold Museum besucht, die noch bis zum 01.07.2013 ausgestellt ist und die ich absolut sehenswert fand. Auch die Bilder von Egon Schiele im Erdgeschoss haben mich sehr fasziniert.

Ansonsten kann ich allen Wien-Besuchern den Naschmarkt uneingeschränkt empfehlen. Das ist jetzt zwar kein Geheimtipp, aber geht da unbedingt hin wenn ihr schönes Wetter habt! Wir haben dort eine leckere vegane Falaffel gegessen und Gewürze und Knabberkram gekauft. Lecker war es auch beim Cafe Central. Ich fand die Atmosphäre dort super und den Kaffe und den Kuchen ebenso.

Wer einen guten Bio-Burger essen möchte sollte am Freitag zum Restaurant Verde im Stadtteil Josefstadt gehen. Ganz schön hipster-angehaucht, aber insgesamt sehr lecker und deshalb ganz klar eine Empfehlung!

Ich habe noch eine Gewinnerin zu verkünden! Random.org hat beschlossen, dass die Ferm Living Spear Vase an Saskia von Wir Sind Herzhaft geht. Glückwunsch! Schick mir schnell deine Adresse, dann macht sich dein Päckchen auf den Weg! :-)

 

Kauf Dich Glücklich und Love Circus

Nach euren Tipps kommen jetzt noch meine Tipps.

I Love Berlin

Wir waren am Freitag Abend ganz wunderbar essen im Transit Restaurant. Davon gibt es zwei: Eins in Mitte und eins in Friedrichshain. Es ist ein bisschen wie Tapas nur eben asiatisch. Ein Schälchen kostet drei Euro. Günstig und oberlecker!
Weitere Infos: www.transit-restaurants.com

Samstag sind wir durch die Kastanienallee geschlendert und waren dann im Kauf Dich Glücklich. Dort gab es frischen Pfefferminztee (mmhhh, den sollte man zu Hause auch öfter mal machen) und eine weltbeste Waffel für ausgehungerte Shoppingqueens.

Pfefferminztee

Waffel im Kauf Dich Glücklich

Kauf Dich Glücklich

Und was fällt der Lifestylebloggerin sofort in’s Auge? Geschirr und Küchenwaage von Bloomingville, Broste Copenhagen Kerzen, Ferm Living Textilien… Jaa, hier fühle ich mich wohl! :o)

Gestärkt ging es weiter zum Love Circus Bash – dem Wedding Event der ganz besonderen Art. Dort haben wir mehr Zeit verbracht als gedacht weil es so schön war. Ich habe mich besonders gefreut Ashley Ludaescher wiederzusehen, die letzten Oktober so wundervolle Bilder von Albert und mir gemacht hat. Sie fotografiert auch Hochzeiten und hat ihre Arbeit auf dem Event ausgestellt (unsere Bilder waren auch dabei, hihi).

Love Circus Bash

Samstag Abend wollten wir noch clubben im Watergate. Eigentlich. Wir waren aber zu müde und sind zu Hause geblieben! Nach langer Diskussion kamen wir zu dem Schluss, dass es am Wetter lag (und nicht an unserem Alter). :D

Sonntag Vormittag (ohne Kopfschmerzen – yeah!) haben wir noch lecker gebruncht und sind über den Trödelmarkt am Boxhagener Platz gebummelt. Allerdings nicht lange – Es war einfach zu kalt um sich lange im Freien aufzuhalten an diesem Wochenende.

Eure Tipps für Berlin Besucher

Erst einmal danke für eure Reaktionen auf meine Frage was man in Berlin schönes machen kann. Letztendlich war ich so kurz in Berlin und es war SO kalt, dass wir kaum etwas geschafft haben. Es war trotzdem wunderschön und ich fahre sehr bald wieder hin.

I Love Berlin

Für alle Berlinreisenden hier eine kurze und knackige Zusammenstellung euer Tipps:

  • “Unbedingt die Hakeschen Höfe anschauen.” (Lillilotta)
  • Zoe von Golden&Pink legt uns das “What do you fancy love?” ans Herz – ein besonders gutes Café mit Bagels und frisch gepressten Säften. Mehr dazu hier.
  • Ein mal durch’s Brandenburger Tor laufen! ganz wichtig für Holunderland.
  • Frau Hölle empfiehlt als kulinarischen Stopp in Berlin immer gerne das Holyfields “Unter den Linden”. Update: Das Holyfields existiert nicht mehr!
  • Barbara von Finfint rät eine Fat Tire Bike Tour zu machen: “Eine lustige Stadtführung per Fahrrad, wo die Geschichte Berlins nicht zu kurz kommt. Bei schönem Wetter ganz toll!”
  • Das SonntagsFräulein Christine hat einen ausführlichen Artikel mit Berlintipps verfasst: Berlin für Leib und Seele. Hier entlang.
  • Jede Menge Tipps gibt es von Hasenklein: Das Modulor am Moritzplatz ist ein Bastel-Zubehör-Paradies, das man nicht verpassen sollte. Direkt gegenüber sind die Prinzessinengärten. “Riesige Pizzen und schweren Rotwein und karierte-Tischdecken-Italiener-Feeling gibt’s ab Lausitzer Platz bei Rocco und seinen Brüdern. Und auch am Lausitzer Platz kann man sich bei Baraka quer durch die arabischen Länder futtern.” Zu guter Letzt rät sie: “ein Spaziergang am Landwehrkanal und alles drumherum, zwischen Ohlauerstr. und Urbanhafen” Dort  lässt sich jede Menge entdecken bei schönem Wetter.

Berichtet mir sehr gerne in einem Kommentar, wenn ihr etwas davon getestet habt. Und wenn jemand noch weitere Tipps hat ergänze ich die Liste!