Blogging and Social Media

Wie vielen bestimmt aufgefallen ist, habe ich mich in letzter Zeit im Social Media Bereich ausgeweitet. Wenn man einen Blog führt, ist das eine wichtige Frage und Entscheidung:
In welchen

  • Social Networks (Facebook, Google+, LinkedIn, die VZNetzwerke, …)
  • (Micro)Blogging Plattformen (Twitter, Tumblr, … Blogger, WordPress, …)
  • und Sharingplattformen (Fotosharing: Pinterest, Flickr; Videosharing: Vimeo; Presentationsharing: slideshare; …)

möchte ich mich bewegen? Welches macht für mich, meinen Blog und meine Leser auch wirklich Sinn? Die “Pflege” kostet Arbeit und Zeit, zwar nicht viel, aber Kleinvieh… na ja, es summiert sich eben!

Ich möchte euch heute ein paar eigene Erfahrungen und meine persönliche Meinung zu verschiedenen Diensten berichten. Das soll einerseits natürlich für Blogger interessant sein, andererseits aber auch für Leser, die sich privat gerne in den verschiedenen Social Media Bereichen tümmeln. Wer sowieso ein Social-Media-Freak ist wird bei mir allerdings wahrscheinlich nicht viel neues lernen können ;-)

WordpressWordPress: Verwende ich eher aus Zufall. Als ich noch meinen Bachelor gemacht habe hatten wir mal die Aufgabe einen WordPress Blog zu “programmieren”. ← In Anführungszeichen, weil man sich dafür nur ein Theme herunterladen muss und dann in HTML und CSS solange rumbastelt, bis das Ganze anders/besser/selbstgemacht aussieht. So hatte ich (das war 2007) schon mal einen Einblick und bin auch heute dabei geblieben. Insgesamt bin ich auch sehr zufrieden mit WordPress. Zu Blogger kann ich nichts weiter sagen, da kenne ich mich wenig aus.

Nur für Blogger interessant:
Wer einen eigenen WordPress Blog anlegen möchte kann das entweder auf wordpress.com oder auf wordpress.org machen. Der Unterschied? Auf wordpress.com bekommst du einen Blog und eine Domain “gestellt” – das ist kostenlos und einfach einzurichten. Du hast dann eine www.deinname.wordpress.com URL. Auf wodpress.org kannst du nur die Software herunterladen. Für das Hosting zum Beispiel bist du dann selbst verantwortlich. Das heißt du suchst dir einen Anbieter (ich bin bei xlhost.de) und zahlst dort jeden Monat Geld für deine eigene Domain (www.dein-name.de). Natürlich ist das nur einer von vielen Unterschieden! Hier könnt ihr die gesamten Vor- und Nachteile der beiden Arten einen Blog mit WordPress anzulegen vergleichen.

Twitter

Twitter: Nutze ich erst seit kurzem. Da habe ich mich wirklich immer vor gedrückt. Letztendlich war die Neugier aber einfach zu groß. Wer einen tollen Einstieg in Twitter haben möchte, der schaut am besten in das neueste Sister Mag (Ausgabe 5). Ab Seite 78 gibt es einen Artikel “Twitter for Beginners” der wirklich sehr schön und hilfreich ist. Ich habe ihn durchgelesen bevor ich mich angemeldet habe. In meiner Sidebar rechts seht ihr auch als nicht-twitterer meine Tweets. Zugegeben: Ich bin noch nicht so richtig warm geworden mit dem Dienst. Aber ich gebe dem mal noch ein bisschen Zeit.
Hier geht’s zu meinem Twitter Profil.

Facebook Icon

Facebook: Erst kürzlich habe ich einen Workshop zu Social Media Marketing besucht, in dem es ausführlich um Facebook ging. Allerdings aus Unternehmenssicht – und da lohnt sich eine Facebook Page auf jeden Fall. Aber was ist mit Bloggern? Eigentlich kann man hier ähnliche Argumente für eine Facebook-Präsenz aufzählen: Hohe Reichweite, überschaubarer Aufwand. Die Advertising-Geschichte fällt bei Blogs natürlich weg (oder schaltet jemand von euch Anzeigen für seinen eigenen Blog? ^^). Für mich stand aber eigentlich die Mehrwert-Frage im Vordergrund: Haben meine Leser etwas davon, wenn ich mit meinem Blog bei Facebook vertreten bin? Ich denke schon, weil man hier nämlich viel einfacher in Kontakt treten kann. Man muss kein langes Kommentar-Formular ausfüllen, sondern kann ganz schnell etwas eintippen oder im einfachsten Fall mit “gefällt mir” blitzschnell zeigen, dass man etwas gelesen und für gut befunden hat. Außerdem teile ich auch gerne schöne Internetfunde (z.B. von anderen Blogs) mit euch, für die ich hier nicht extra einen Artikel schreibe.
Hier geht’s zu meiner Facebook Page.

Nur für Blogger interessant:
Wer für seinen Blog eine Facebook Page anlegen möchte kann sich eigentlich von Facebook durch den Prozess lenken lassen. Hier ist die Anmeldeseite und dann geht’s los :-) Interessant wird es dann, wenn man seine Facebook Seite mit dem eigenen Blog verknüpfen möchte. Ich habe verschiedene Optionen getestet. Die eleganteste Variante besteht darin sich bei Facebook als Entwickler zu registrieren und eine Applikation zu erzeugen. Das ist natürlich auch die komplizierteste (abgesehen davon, dass man als Entwickler auch wieder schön persönliche Daten an Facebook rausrücken darf muss). Eine Anleitung, wie das genau funktioniert findet ihr hier. Da ich armer Student all meine Bilder per Dropbox hochlade, hat diese Variante bei mir nicht funktioniert. Die Bilder wurden nicht angezeigt. Für mich war jetzt erst mal die einfachste Lösung Facebook über das Plugin Jetpack zu integrieren. Das ging so richtig einfach, wirklich empfehlenswert!

Das ist ja ein riesiger Artikel geworden heute! Ich hoffe das Thema ist für euch interessant!? Beim nächsten Post gibt es wieder viele schöne Bilder – versprochen ;-)

Die Social Media Icons aus diesem Post sind von hier.