Halloween Cracker Rezept und Freitagslieblinge am 28. Oktober

Gestern habe ich blitzschnelle Halloween Cracker gebacken. Mit frischem Rosmarin und schwarzem Sesam, das hat lecker geduftet bei uns in der Küche. Die Cracker sind toll, um sie Besuch anzubieten: Sie sind vegan und glutenfrei, also für fast jeden verträglich. Natürlich kann man auch einfach Kreise ausstechen oder Dreiecke mit dem Messer schneiden. Ich habe eine Ladung Halloween-Kürbisse produziert und eine Ladung Kreise. Die Kürbis-Ausstechform war nicht gerade mein Freund, die ist einfach zu kleinteilig. Da bleibt der Teig hängen bzw. reisst an der schmalen Stelle über dem rechten Kürbisauge. Da mein Geduldsfaden nicht der allerlängste ist, suche ich mir nächstes Mal eine einfachere Form.

Cracker_Buchweizen_Sesam_Halloween_Frost

Cracker_Buchweizen_Sesam_Frost

Zutaten

  • 140g Buchweizenmehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 1 EL gemahlener oder geschroteter Leinsamen
  • 1 TL Meersalz
  • Pfeffer
  • 2 TL frisch gehackter Rosmarin
  • 2 EL Olivenöl
  • 95ml Wasser

Zubereitung

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Olivenöl und Wasser kräftig verrühren und dazu gießen. Anschließend kneten, sodass ein gleichmäßiger Teig entsteht (nicht zu klebrig oder zu trocken, ggf. mit Wasser oder Mehl ausgleichen).

Den Teig in zwei Kugeln teilen. Die erste Teigkugel zwischen zwei blättern Backpapier mit dem Nudelholz ausrollen. Ca. 2 mm sollte er dick sein. Nach belieben ausstechen oder schneiden und vorsichtig auf ein Backblech mit Backpapier legen.

An dieser Stelle habe ich den Ofen vorgeheizt: 180 Grad Umluft (oder 200 Grad Ober- Unterhitze).

Dann die zweite Teigkugel ausrollen und ausstechen und auf ein zweites Backblech mit Backpapier legen.

Alle Cracker mit einer Gabel ein paar mal einstechen und mit schwarzem Sesam bestreuen und leicht andrücken.

Die beiden Bleche müssen jetzt 10-15 Minuten in den Ofen. Sie sollten etwas Farbe bekommen, aber nicht zu dunkel werden. Unbedingt nach 10 Minuten dabei bleiben und schauen.

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In einer Tupperdose kann man die Cracker eine Woche aufbewahren. So lange halten sie aber erfahrungsgemäß nicht. :-)

Meine Freitagslieblinge

Erst mal zum Lieblingsbuch der Woche. Ich habe zwar wieder kein Buch gelesen, aber in der Buchhandlung etwas entdeckt, was ich für Babyfrost besorgen werde. Vom Coppenrath Verlag gibt es “Mein Buch von Sankt Martin (Der Kleine Himmelsbote)” – ein Pappbilderbuch mit Fühlelementen. “Der kleine Himmelsbote” ist anscheinend eine schöne Reihe, um schon den Kleinsten traditionelle Geschichten zu erzählen. (Affiliatelink)

Mein Lieblingsessen der Woche war eine sehr leckere, herbstliche Esskastanien- bzw. Maronen-Champignon-Suppe mit Thymian. Dazu habe ich auch ein paar von den Crackern serviert. Eine gute Idee für eine Halloween-Dinner-Vorspeise.

Lieblingsmomente mit Babyfrost gab es diese Woche viele, weil die kleine Madame so fröhlich war. Ich liebe die Momente, wenn sie lacht und man die beiden kleinen Zähnchen unten sieht. Da geht mein Herz auf.

Mein Lieblingsmoment nur für mich war das Joggen. Ich laufe jetzt wieder zwei Mal die Woche 30 Minuten. Das tut mir einfach gut. Ich bin immer gerne gelaufen vor der Schwangerschaft und mache jetzt damit weiter.

Meine Inspiration der Woche ist ein Text, den ich durch einen Facebook Like meiner Freundin Julia von Ein Stück vom Glück entdeckt habt: “The most important question of your life” (Mark Manson). Das ist mal eine andere Perspektive auf die Frage “What do you want out of life?”

Happy Weekend!

Hagebutten_Ast_Frost

Food Vegan / Soljanka mit Würstchen

“Liebe Grüße und bis Freitag” – so habe ich mich vorgestern verabschiedet. Und jetzt musste ich feststellen: der Frage-Foto-Freitag fällt heut aus!

Da ich aber zu meinem Wort stehe habe ich trotzdem eine Kleinigkeit für euch. Eigentlich war nicht geplant darüber zu berichten, aber dann habe ich einen Teller davon gegessen und dachte – das muss ich unbedingt noch schnell mit euch teilen. Bei uns gibt es heute Mittag eine fleischlose und tiereiweißfreie Soljanka. Sie war ganz einfach zuzubereiten und schmeckt richtig klasse, ich war fast ein bisschen erstaunt über das leckere Ergebnis. ;-)

Soljanka

Die Soljanka schmeckt nämlich ganz und gar nicht fad oder wässrig ohne Fleisch, sondern richtig würzig, leicht säuerlich und schmackhaft. So wie sie sein soll. Und je länger man sie stehen lässt, um so runder und würziger wird sie. Mhhh…

Was ist drin?

  • 250 g festkochende Kartoffeln (in zwei cm große Würfel geschnitten)
  • 1/2 Gemüsezwiebel (oder eine normale)
  • 4 Tofu-Kochwürstchen
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 4 TL Sojasoße
  • 1 L Gemüsebrühe
  • eine rote und eine gelbe Paprika
  • drei Gewürzgurken (oder 6 Cornichons)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 3 EL Gurkensud (von den Gewürzgurken)

Soljanka

Und so geht’s:

  1. Kartoffeln würfeln. Zwiebel vierteln und in dünne Scheiben schneiden. Tofuwürstchen auch in dünne Scheiben schneiden.
  2. Öl in einem großen Topf erhitzen und die Tofuwürstchen bei mittlerer Hitze drei Minuten lang kross anbraten. Kartoffelwürfel, Zwiebelscheiben und Tomatenmark dazugeben, weitere zwei Minuten braten. Mit Sojasoße und Brühe ablöschen. Deckel drauf und 25 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Paprika mundgerecht klein schneiden. Die Gürkchen in Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehe durch die Presse in die Suppe drücken.
  4. Wenn die 25 Min. um sind, Paprika, Gurke, Agavendicksaft, Cayennepfeffer und Gurkensud hinzufügen. Bei kleinster Hitze noch mal 10 Minuten ziehen lassen. Falls nötig mit Salz abschmecken (war bei mir gar nicht nötig).
  5. Hübsch anrichten und genießen.

Das Rezept ist aus meinem neuen Buch La Veganista.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!