Vegas Baby Vegas

Ich habe mir gar nicht so viel vorgestellt unter ‘Las Vegas':
Spielautomaten, viel Leuchtreklame, Touristen, Kitsch und Hitze.
Man guckt es sich mal an, ist dann aber auch ganz froh wieder weg zu sein.

Hiermit revidiere ich jedoch, denn: Las Vegas war der Wahnsinn!
Auch wenn man alles oben genannte finden konnte, gab es so viel mehr was ich niemals erwartet hätte. Und ich bin ja nun auch schon viel rumgekommen :-)
Las Vegas ist die Stadt der Superlative, wenn man dort unterwegs ist entwickelt man ein neues Gefühl für Größe. Die Hotels können nicht als ‘Hotels’ bezeichnet werden, es handelt sich um ‘Entertainment Resorts’. Es gibt Entertainment Resorts in Las Vegas, die 30.000 bis 40.000 Menschen beherbergen können! Da könnte ganz Hann. Münden + Dörfer unterkommen.
Wir waren z.B. im Cesars Palace. Wer dort alleine reingeht, der findet so schell nicht mehr raus. Darauf ist es ausgelegt. Das Resort ist im Stil eines antiken römischen Palastes errichtet und es wurde wahrscheinlich ALLES nachgebaut was man so finden konnte. Schlendert man dort durch die Gassen kann man sich teilweise nicht sicher sein, ob man sich drinnen oder draußen befindet – man hat blauen Himmel über sich. Und das obwohl man sich irgendwo mitten in dem riesigen Gebäude bewegt! Um so einen Koloss 24 Stunden in Betrieb zu halten sind etwa 10.000 Mitarbeiter dort angestellt. Auch beeindruckend waren das Bellagio und das Venezian. Ich kann Las Vegas schlecht beschreiben, wer nicht da war wird es sich nicht vorstellen können. Ich möchte zwar dort nicht wohnen, aber es ist SO SEHENSWERT mal da gewesen zu sein!

Am Abend waren wir in einer Cirque de Soleil Show. Die teuerste Showbühne der Welt (90 Mio. Dollar) wurde für das Stück ‘KA’ angefertigt. Es war atemberaubend. Die Effekte und die Akrobatik… 1,5 Stunden vergingen wie im Flug.

Zum Schluss noch eine traurige Mitteilung: Wir haben den Jackpot nicht geknackt.

Und weiter geht es in zerrissnen Jeans nach San Francisco…